Digitalisierung im Handwerk

Digitalisierung im Handwerk

Definition von Handwerk

Unter dem Begriff Handwerk verstehen wir einen gesamten Berufsstand, der sich in zulassungspflichtige, zulassungsfreie und handwerkähnliche Betriebe gliedert. Das Handwerk entwickelt  intelligente und auf den Bedarf der Kunden zugeschnittenen Produkte und Dienstleistungen.  Gegenüber dem Handwerk steht die Industrie, die einen hohen Grad an Mechanisierung und Automatisierung vorweist.

Handwerk in Deutschland

Die Handwerksordnung (HwO) ist die entsprechende Rechtsordnung, die alle Rechtsangelegenheiten bezüglich der Berufsgruppe Handwerk regelt. Sie gibt z.B. die Richtlinie zur Ausübung eines Handwerkes oder die berufliche Bildung und Weiterbildung im Handwerk vor.

In Zahlen gesprochen bedeutet das: Es gibt in Deutschland insgesamt ca. 887.000 Betriebe. Meist handelt es sich dabei um Kleinbetriebe. In handwerklichen Betrieben werden insgesamt ca. 5 Mio. Menschen beschäftigt. Handwerksbetriebe tragen also zum Wachstum in den einzelnen Regionen bei und sichern damit Arbeitsplätze.

Die Digitalisierung hat auch im Handwerk Einzug gehalten

Laut einer Umfrage  nutzen nur 23, 2 % aller Handwerksbetriebe mobile Anwendungen, wie z.B. eine Software zur Auftragsverwaltung. Der Grad der Digitalisierung ist abhängig vom Gewerk und der Betriebsgröße. Unter Gewerk versteht man die Arbeiten der bei der Bauausführung tätig  werdenden Handwerker. Der Grad der Digitalisierung im Berufsfeld des Friseurs ist geringer als der z.B. eines Tischlers.

Kritik an der Digitalisierung

Der Berufsstand der Handwerker steht der Digitalisierung kritisch gegenüber. Die Gründe dafür sind vielfältig. Befürchtungen bezüglich Phishing Attacken, Produktspionage oder Kundenstamm-Klau sind nur einige der Bedenken. Aber auch die Zeit hält nicht an und so wirken sich auch Faktoren wie die Entwicklungen auf dem internationalen Markt und der demografische Wandel auf die Berufsgruppe der Handwerker aus.

Digitalisierung im Fokus

Es wird Zeit, sich mit der Digitalisierung auseinander zu setzen um weiterhin kundenorientierte und individuelle Dienstleistungen und Produkte anbieten zu können.

Gerade in Bereichen wie Marketing oder Kundenbetreuung kann die Digitalisierung nützlich sein um effektiver und kostengünstiger zu produzieren. Die Innovationskraft liegt in den Unternehmen, den Anwendungen und den neuen Entwicklungen bzw. Lösungsansätzen.

Fazit:

Die Digitalisierung ist für das Handwerk die Chance den eigenen Berufsstand mit individuellen Lösungen zu unterstützen und voranzubringen.

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