Digital Asset Management (DAM)

Inhalte im Mittelpunkt

Moderne Informationstechnik ist zunehmend vom Zusammenwachsen der IT-Kanäle geprägt. Daten lassen sich problemlos zwischen PC, Laptop und Smartphone synchronisieren und jederzeit abrufen.
Wer mit Bildarchiven und zehntausenden von digitalen Bildern arbeitet, kennt das Problem des Wiederauffindens, insbesondere wenn die Bilder auf Rechnern, Fileservern oder externen Datenträgern gespeichert wurden.
Mit einem Digital Asset Management System (DAM) - also der Datenspeicherung auf einem virtuellen Server kann in Unternehmen für das digitale Kapital eine funktionelle Ordnung geschaffen werden. Solche intelligenten Systeme erlauben ein strukturiertes Speichern, Katalogisieren, Archivieren und Auffinden von digitalen Bildern und sorgen für einen guten Überblick über alle Bilddateien eines Unternehmens. Das Arbeiten wird so auch mobiler, denn Mitarbeiter haben von unterschiedlichen Standorten aus Zugriff auf dieselben Daten.

Digital Medienmanagement

Digital Asset Management-Systeme sind speziell auf die Verwaltung von digitalen Medien ausgelegt – ob Fotos, Videos oder Audio-Dateien, PDF-Dateien, Präsentationen oder Marketing-Dokumente. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, unternehmensintern Bilder, Dokumente, Videos und vieles mehr in einem webbasierten System zentral zu verwalten und einer breiten Zahl von Nutzern zur Verfügung zu stellen. Kunden und Geschäftspartner können so unproblematisch ihre Daten austauschen. Freigaberechte können dabei manuell festgelegt werden. So werden alltägliche Kommunikationsabläufe  vereinfacht, denn Dateien lassen sich auf jedem Gerät und von überall aus blitzschnell über eine Suchfunktion abrufen.

Zusätzliches Backup durch Digital Asset Management

Viele Smartphone-, Tablet- und Laptop-Besitzer sind automatisch mit einem Cloud-Dienst verbunden - ob es nun Android, iOS oder Microsoft ist. Wer Dokumente, Bilder und andere Daten auf fremde Speicher-Plattformen auslagert, fragt sich oft, ob die Daten dort überhaupt geschützt sind. Liegen die Rechenzentren des Cloud-Dienstes in Deutschland oder Europa, greift das hier geltende Recht - dies ist weitaus strenger ausgelegt als etwa in den USA. Somit stellt ein angewendetes DAM System mit Speicherung der Daten in deutschen Rechenzentren ein zusätzliches, digitales Backup zur Verfügung.

Die Daten werden dabei auf Servern und nicht auf einer lokalen Festplatte oder einem Speicherstick des Nutzers abgelegt, was den internen Speicher von Geräten wie Smartphones, Tablets oder PCs schont. Digital Asset Management stellt in geschützter Umgebung unternehmensnotwendige Dateien zur Verfügung und ermöglicht so das einfache Hochladen und Festlegen von aussagekräftigen Schlagworten und Kategorien für Daten und Bilder. Mit dem DAM-System schafft man eine Kommunikationsstruktur im Unternehmen. Je nach Zweck können Bilder und Daten im benötigten Format und der entsprechenden Auflösung direkt aus dem System heruntergeladen werden. Allerdings ist nicht für jedes Unternehmen ein komplettes DAM-System nötig – oft reichen auch Teile davon.

DAM beendet das digitale Chaos

Digital Asset Management-Systeme haben in den vergangenen Jahren stark an Bekanntheit gewonnen. Sie sind für Unternehmen von Bedeutung und optimieren Prozesse und Abläufe auf interner Ebene. Ein systematisches Digital Asset Management kann es schaffen, die Dateiverwaltung des Unternehmens zentral zu organisieren und den Mitarbeitern bietet es einfache Möglichkeiten für den Datenimport und –export. Viele Dateien können so einfach eingepflegt und erreicht werden. Allerdings ist immer abzuwägen, ob sich die Einrichtung von DAM lohnt oder einzelne Elemente ausreichen. Eine entsprechende Darstellung und benutzerfreundliche Datenübersicht ist aber immer essentiell, denn digitale Inhalte und Bilder müssen mit dem Geschäftstempo mithalten. Durch strukturierte Organisation von Bildern lassen Sie diese für Ihr Unternehmen arbeiten.

TAGS Bilddatenbank, DAM, digitalisierung